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Geschichte > Anfänge gemeinsamen Vorgehens
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  Weltgipfel Johannesburg 2002  
  Anfänge gemeinsamen Vorgehens  
    Walfangkonvention 1946  
    Welt-Naturschutzunion 1948  
    Antarktis-Vertrag 1959  
    WWF World Wildlife Fund 1961  
    Wassercharta 1968  
    Bericht des Club of Rome 1972  
    UNO Konferenz Stockholm 1972  
  Zwischen Stockholm und Rio  
  Weltgipfel Rio de Janeiro 1992  
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Die Anfänge eines gemeinsamen internationalen Vorgehens zum Schutz der Umwelt

Schon lange vor der Rio-Konferenz hat es verschiedene Schritte eines gemeinsamen internationalen Vorgehens zum Schutz der Natur und der Umwelt gegeben. So kann man den Beginn der Geschichte des internationalen Naturschutzes" beispielsweise auf das Jahr 1872 datieren. In diesem Jahr wurde durch Beschluss des Amerikanischen Kongresses der Yellowstone National Park gegründet. Damit wurde die weltweite Einrichtung von Nationalparks und anderen Schutzgebieten im Verlauf des 20. Jahrhunderts eingeleitet, so 1909 erstmals in Europa, als Schweden die ersten Nationalparks einrichtete.

1911 fand die 1. Internationale Konferenz für Vogelschutz in Paris statt,

1928 wurde das Internationale Büro für Naturschutz IUPN (Welt- Naturschutzunion, seit 1956 IUCN) in Brüssel gegründet, welches später in der IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) aufging.

Das erste institutionalisierte, rechtsverbindliche internationale Abkommen wurde aber erst ein Jahr nach dem 2. Weltkrieg geschlossen: Die Internationale Konvention zur Regelung des Walfangs. Weitere Verträge und Konferenzen folgten, u.a.:

1946

Internationale Konvention zur Regelung des Walfangs 

1948

Gründung der Welt-Naturschutzunion (IUPN Welt- Naturschutzunion, seit 1956 IUCN ) in Fontainebleau/Frankreich, mit Unterstützung der UNESCO 

1959

Antarktis-Vertrag 

1961

World Wildlife Fund (WWF)

1968

Europäische Wassercharta 

1972

Osloer Konvention zur Verhütung der Meeresverschmutzung (OSCOM) (Die Osloer Konvention zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Abfälle von Schiffen und Luftfahrzeugen vom 15.2.1972 wurde durch 12 Atlantik-Anliegerstaaten (Belgien, Bundesrepublik Deutschland, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Island, Norwegen, Niederlande, Portugal, Schweden, Spanien) unterzeichnet (nicht DDR, Polen, UdSSR).

1972

UNO-Konferenz über die menschliche Umwelt in Stockholm 

1972 schließlich war ein entscheidendes Jahr im gemeinsamen internationalen Vorgehen zum Schutz der Umwelt. In diesem Jahr veröffentlichte der Club of Rome nicht nur den Bericht "Die Grenzen des Wachstums", sondern fand in Stockholm die UNO-Konferenz über die menschliche Umwelt statt. Sie stellte die Weichen für eine internationale Politik, die erst später zu dem Begriff einer "nachhaltigen Entwicklung" fand. Gleichwohl ist Stockholm als die eigentliche "Wiege" dieses Begriffes und dieser Entwicklung anzusehen.

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