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Geschichte > Zwischen Stockholm und Rio > Global 2000, Bericht von 1980 |
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Veranlassung Definitionen Geschichte Weltgipfel Johannesburg 2002 Anfänge gemeinsamen Vorgehens Zwischen Stockholm und Rio Artenschutzübereinkommen 1973 Habitat-Konferenz Vancouver 1976 Weltklimakonferenz Genf 1979 Brandt-Report 1980 Global 2000, Bericht von 1980 Weltcharta Natur 1982 Ozon: Wien 1985 / Montreal 1987 Charta Umwelt + Gesundheit 1989 Brundtland-Report 1987 Weltgipfel Rio de Janeiro 1992 Zwischen Rio und Johannesburg Ziele Akteure Indikatoren Über das Lexikon
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Global 2000 - Der Bericht an den Präsidenten, 1980Nach drei Jahren intensiver Arbeit legte der Rat für Umweltqualität (Council on Environment Quality) im Juli 1980 dem damaligen Präsidenten der USA, dem Demokraten Jimmy Carter, den von der amerikanischen Regierung in Auftrag gegebenen Bericht "Global 2000" vor. Dieser Bericht sollte, so der Auftrag, "die voraussichtlichen Veränderungen der Bevölkerung, der natürlichen Ressourcen und der Umwelt auf der Erde bis zum Ende dieses Jahrhunderts" untersuchen. Der Bericht beschreibt und analysiert eine Reihe von Zukunftsproblemen, aufgegliedert nach Weltregionen, die zu erwarten und teilweise schon eingetreten sind. Schwerpunkte sind Bevölkerung, Bruttosozialprodukt, Klima, Wasser, Nahrungsmittel, Landwirtschaft, Wälder und Forstwesen, Energie und andere mehr. "Global 2000" endet mit der Perspektive: "Die Schlussfolgerungen, zu denen wir gelangt sind, sind beunruhigend. Sie deuten für die Zeit bis zum Jahr 2000 auf ein Potential globaler Probleme von alarmierendem Ausmaß (...) Weltweite Veränderung der Politik ist erforderlich, bevor sich diese Probleme weiter verschlimmern und die Möglichkeiten für wirkungsvolles Handeln immer stärker eingeschränkt werden (...) Angesichts der Dringlichkeit, Reichweite und Komplexität der vor uns liegenden Herausforderungen bleiben die auf der ganzen Welt in Gang gekommenen Anstrengungen allerdings weit hinter dem zurück, was erforderlich ist. Es muss eine neue Ära der globalen Zusammenarbeit und der gegenseitigen Verpflichtungen beginnen, wie sie in der Geschichte ohne Beispiel ist." Präsident Carter beauftragte umgehend den Rat für Umweltqualität und sein Staatsministerium (State Department) damit, ein Handlungsprogramm zu entwickeln, das den in "Global 2000" aufgezeigten Problemen, die letztlich alle auf den sich bedingenden und verstärkenden Grundproblemen Bevölkerungswachstum, Ressourcenverknappung und Umweltzerstörung beruhten, effektiv entgegentreten sollte. Binnen eines halben Jahres lag dieses Programm vor: Der Bericht "Global Future: Time to Act" erstreckt sich auf nahezu alle in "Global 2000" angesprochenen Problembereiche. Folgende Maßnahmen werden vorgeschlagen:
Unter dem neuen konservativen US-Präsident Reagan wurde das Handlungsprogramm nicht weiter verfolgt, der Rat für Umweltqualität völlig umbesetzt und die meisten wissenschaftlichen Mitarbeiter später entlassen. Weitere Quelle: Bechmann A., Michelsen G.: Global Future. Es ist Zeit zu handeln. Öko-Institut Freiburg, 1981 |
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