|
||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||
Geschichte > Zwischen Stockholm und Rio > Charta Umwelt + Gesundheit 1989 |
![]() |
|||||||||||||||||
|
Veranlassung Definitionen Geschichte Weltgipfel Johannesburg 2002 Anfänge gemeinsamen Vorgehens Zwischen Stockholm und Rio Artenschutzübereinkommen 1973 Habitat-Konferenz Vancouver 1976 Weltklimakonferenz Genf 1979 Brandt-Report 1980 Global 2000, Bericht von 1980 Weltcharta Natur 1982 Ozon: Wien 1985 / Montreal 1987 Charta Umwelt + Gesundheit 1989 Brundtland-Report 1987 Weltgipfel Rio de Janeiro 1992 Zwischen Rio und Johannesburg Ziele Akteure Indikatoren Über das Lexikon
|
Die Europäische Charta Umwelt und Gesundheit 1989Die Erkenntnis, dass im Bereich umweltbezogener Gesundheit ("environmental health") Verbesserungen nur im Zusammenwirken der Verantwortlichen aus den Sektoren Gesundheit und Umweltschutz möglich sind, führte zur 1. Konferenz der Mitgliedstaaten in der europäischen Region der WHO "Umwelt und Gesundheit" 1989 in Frankfurt/Main. Hier verabschiedeten die Umwelt- und Gesundheitsminister aus 29 Staaten die "Europäische Charta Umwelt und Gesundheit". Die Charta stellte fest, dass hat die menschliche Gesundheit Vorrang vor wirtschaftlichem Wachstum habe. 1993 verabschiedete die WHO das Programm "Globale Strategie für Gesundheit und Umwelt" (Global Strategy for Health and Environment). Dieses Programm sollte als Arbeitsrahmen für die Erfüllung der in der Agenda 21 vereinbarten Ziele dienen. Zur 2. Europa-Konferenz "Umwelt und Gesundheit" 1994 in Helsinki legte die Weltgesundheitsorganisation einen "Aktionsplan Umwelt und Gesundheit für Europa (EHAPE)" vor. Die Umwelt- und Gesundheitsminister der teilnehmenden Staaten einigten sich in der Helsinki-Deklaration darauf, diesen Plan auf nationaler Ebene durch "Nationale Aktionspläne Umwelt und Gesundheit (NEHAPs)" umzusetzen. 1999 wurden bei der 3. Europakonferenz "Umwelt und Gesundheit" in London die bei der Erarbeitung und Umsetzung der NEHAPs gemachten Erfahrungen ausgewertet und die sich abzeichnenden Defizite analysiert. Zur Unterstützung der Aktivitäten in den einzelnen Ländern wurde von der WHO ein "Steering Committee" ins Leben gerufen, in dem Vertreter der Regierungen von Bulgarien, Estland, Deutschland, Ungarn, Lettland, Malta, Russische Föderation, Schweden, Schweiz und Großbritannien mitwirken. Diese Staaten sollen ihre Erfahrungen auf natioanler Ebene auswerten. Eine internationale Auswertung und wissenschaftliche Begleitung soll durch das Institute of Public Policy and Social Research an der Michigan State University erfolgen. Im Juni 1999 haben das BMGesundheit und BMU gemeinsam das Aktionsprogramm "Umwelt und Gesundheit" vorgelegt. Mehr dazu hier. Weitere Links:
|
|
||||||||||||||||
Gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt Created by Osthus eBusiness |
||||||||||||||||||