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Die Umweltkonferenz in Oslo 1994

Auf der Umweltkonferenz in Oslo am 14.6.1994 verpflichteten sich 32 europäische Staaten und Kanada, ihre Emissionen an Schwefeldioxid (Hypertext: Schwefeldioxid (SO2) ist ein Säurebildner, der bei der Verbrennung von schwefelhaltigem Material (z.B. Kohle) gebildet wird und in der Luft zu „saurem Regen“ führt. Saurer Regen ist eine der hauptsächlichen Ursachen für die Schädigung der Waldbestände.) zu verringern.

Die gemeinsame Verpflichtung sah eine Verringerung der SO2-Freisetzung bis zum Jahr 2010 um bis zu 80 % gegenüber 1980 vor. Die einzelnen Staaten müssen hierzu in unterschiedlichem Ausmaß beitragen. Deutschland sagte eine Reduktion um 87 % bis 2005 zu, ähnlich Österreich und die skandinavischen Staaten, während für die ost- und mitteleuropäischen Reformstaaten eine prozentual niedrigere Verringerung ihrer Emissionen vorgesehen wurde. Die Vereinbarungen sind völkerrechtlich bindend.

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